Mein Weg zum Führerschein

Alles begann richtig im letzten Jahr in den Herbstferien. Da wurde das Monsterchen von den Monstereltern zur Fahrschule geschleppt und angemeldet. In den Herbstferien wurde dann schon ein Großteil der Theoriestunden abgearbeitet, denn meine Fahrschule macht an vier Tagen in der Woche Unterricht. Den Rest habe ich dann in den nächsten zwei, drei Wochen nach den Ferien gemacht und war dann durch damit mir die Abende in der Fahrschule um die Ohren zu schlagen – es war zwar nicht arg schlimm und ab und an sogar lustig, aber der Zeitaufwand war schon heftig.

In Absprache mit meinem Fahrlehrer habe ich die Theorieprüfung allerdings erst gut zwei Monate später gemacht nach dem die Klausurphase, Weihnachten und Neujahr vorbei waren. Die lief auch glatt, direkt mit 0 Fehlerpunkten bestanden. Aber das ist ja nur die halbe Miete.

So leicht mir der Theorieteil gefallen ist, so schwer habe ich mich mit dem Fahren getan. Los gings schon während den Theoriestunden und erstmal war es für mich ziemlicher Horror. Ich hatte ständig Angst irgendwas falsch zu machen, dachte viel zu viel nach und tat am Ende gar nichts bzw. so spät erst was, dass ich immer hektischer wurde. Irgendwann in meiner Ausbildung kristallisierte sich raus, dass meine Probleme mit dem Fahren nicht nur mit meiner Angst zu tun hatten, sondern auch damit, dass ich zum Führerschein machen mehr oder minder gezwungen wurde.

Suboptimal war auch, dass ich von Mitte Januar bis März auf Krücken unterwegs war, sodass ich erst eine Zwangspause machen musste und danach auch noch nicht vollbelastbar war, also zum Beispiel die Gefahrbremsung nicht üben konnte oder auch einfach nicht länger als 45 Minuten am Stück fahren konnte. Da mein Fahrlehrer die Autobahnpflichtstunden immer in Doppelstunden fährt, damit man auch Strecke fahren kann, konnten wir die zu der Zeit auch nicht machen.

Aber irgendwann ging es dann eben doch und die Osterferien standen auch vor der Tür. Inzwischen fuhr ich relativ ruhig und auch die Bedienung des Autos funktionierte. Dann setzte mein Fahrlehrer die Prüfung für den ersten Freitag in den Osterferien an. Die Tage bis zur Prüfung konnte man mir meine Anspannung schon anmerken und mir flatterten die Nerven. Aber der Prüfungstag stand unter keinem guten Stern. Erstens war das der letzte Tag vor der Snowboardfahrt, zweitens musste ich an diesem Tag zum Blutabnehmen (nach der Prüfung), drittens hatte ich mir am Abend vorher mit der Zahnbürste in einen Nerv gestochen, da eine Ecke meines Backenzahns abgebrochen war, deswegen habe ich die Nacht kaum geschlafen, viertens habe ich mir deswegen eine dicke Schmerztablette reingepfiffen, die mir immer ein wenig zu Kopf steigt. Und zu guter Letzt habe ich mich selbst total unter Druck gesetzt, da ich die Erwartung aller derer, denen ich von der Prüfung erzählt hatte, nicht enttäuschen wollte.

Das alles zusammen verurteilte die Prüfung zum Scheitern. Es hat keine 5 Minuten gedauert, dann war es vorbei, weil ich etwas übersehen habe und mein Fahrlehrer gebremst hat. So ein Fehler ist mir während der gesamten Ausbildung nicht passiert, wie auch mein Fahrlehrer dem Prüfer erzählte. Ich war fertig, nervlich am Ende und ich habe gute 15 Minuten nur noch geweint und mich auch kaum beruhigen können. Später hat mich mein Fahrlehrer noch bei meinem Arzt abgesetzt, wo ich ja noch hinmusste, da er in die gleiche Richtung musste. Danach war für mich das Thema Autofahren erstmal gestorben, ich war froh am nächsten Tag erstmal nach Österreich verschwinden zu können und mich erholen zu können.

Als ich dann wieder da war, kam erst noch Ostern und dann die erste Fahrstunde nach Tag X. Es war nicht schön, ich wollte eigentlich gar nicht in das Auto steigen, aber tat es, weil ich ja wusste, ich muss. Die Fahrt war unter meinem Können und auch mein Fahrlehrer war nicht begeistert. Die Katastrophe kam aber erst in der nächsten Stunde. Ich fuhr so grottenschlecht, das merkte ich selber und regte mich innerlich sehr über mich selbst auf. Geendet ist die Fahrstunde damit, dass ich heulend im Auto saß und eine mittelschwere nervliche Krise hatte. Wir haben dann auch erstmal keine neue Fahrstunde mehr abgemacht und sind so verblieben, dass ich mich in den nächsten Tagen bei meinem Fahrlehrer melde. Ich bin dann zwei Tage später in der Fahrschule vorbeigefahren und wir haben dann gemeinsam beschlossen, dass es besser ist, mit dem Fahren bis nach den Abiklausuren, die vor der Tür standen, Pause zu machen.

Nach den Abiklausuren hatte ich dann mit dem Autofahren wieder meinen Frieden geschlossen und war auch generell wieder entspannter, sodass ich neugierig in meine erste Fahrstunde, nach sechs Wochen Pause, ging. Es lief verhältnismäßig gut und auch ich war mit mir einigermaßen zufrieden. Nach der zweiten meinte mein Fahrlehrer, ich könne so auf alle Fälle Prüfung machen, er sagt mir am Dienstag, wann es soweit ist. Da war letzte Woche.

Dann erfuhr ich Dienstag, dass ich am Donnerstag Prüfung fahren würde und fuhr prompt wieder schlechter und verkopfte gerade beim Parken total. Naja, dann kam der unheilvolle Donnerstag. Diesmal hatte ich allerdings Maßnahmen getroffen: Ich hatte keinem von der Prüfung erzählt, nicht mal den Monstereltern, ich hatte mich mit meinem Fahrlehrer so verabredet, dass wir vorher noch so etwas wie „Warmfahren“ machen konnten und mir die letzten Tage konstant eingeredet, es ist egal wenn ich wieder durchfalle.

Am Mittwochabend hatte sich zum Glück auch die Variable geklärt, dass ich eventuell nicht mit „meinem“ Auto würde fahren können. Ich bin zu 85-90% der Ausbildung immer einen Audi Q5 gefahren, manchmal auch einen Skoda Oktavia, aber nur selten und diese Autos unterscheiden sich im Handling teilweise sehr. Leider war bei meinem Audi am Dienstagmorgen der Keilriemen gerissen und war in der Werkstatt, die einen neuen bestellen mussten. Dann kam am Mittwochmorgen in der Fahrstunde der Schock, der Keilriemen war in der Lieferung nicht mitgekommen und es war unklar, ob der an diesem Tag noch kommen würde. Das bedeutete, es könnte sein, dass ich am Donnerstag entweder den Skoda oder den neuen Audi A3 Sport würde fahren müssen. Der Gedanke gefiel mir gar nicht. Aber als ich abends noch vor der Fahrschule mit Sebi schnackte, kam mein Fahrlehrer glücklicherweise mit meinem Q5 um die Ecke gebogen und dann war ich beruhigt.

Dann kam die Prüfung, es ging ganz gut los, ich konnte die Technikfrage des Prüfers zufriedenstellend beantworten und los gings. Wir fuhren mir bekannte Strecken und noch lief alles glatt. Dann bogen wir in eine Seitenstraße ein, wo ich mir denken konnte was jetzt kam, denn da war ich schon öfters in den Fahrstunden gewesen: P-A-R-K-E-N

Ich kann parken, nur nicht so wie mein Fahrlehrer es möchte und nicht unbedingt immer innerhalb von drei Zügen. Aber ich wusste ja ich muss es schaffen, weil es zu den Grundaufgaben gehört. Aber ich war viel zu nervös und verkeilte mich total und man sah meinem Gesicht die innere Panik an, denn ich wusste, wenn ich es in diesem Zug nicht schaffen würde, ist es vorbei. Glücklicherweise meinte dann der Prüfer, wir würde uns einfach nochmal eine andere Stelle suchen, hier jetzt erstmal wegfahren und erstmal die Gefahrenbremsung machen. Also fuhr ich raus und wartete auf das Kommando und dann standen wir. So heftig hatte ich das noch nie gemacht, aber der Prüfer war komplett zufrieden und es ging mir dadurch auch ein bischen besser. In die nächste Parklücke kam ich dann auch rein und schaffte es auch, den Wagen noch näher an den Bordstein zu ziehen, wie der Prüfer vorgeschlagen hat. Die dritte Grundaufgabe, Wenden, klappte dann auch und als wir dann später auf die Autobahn auffuhren in Richtung Startpunkt war ich innerlich wieder ruhiger, denn ich wusste, ich konnte es schaffen, denn auch wenn die letzten Ecken schwierig seien würden, ich kannte sie so gut, dass ich guter Dinge war, sie zu schaffen. Als ich dann am Startpunkt parkte und den Wagen standfertig machte, meinte der Prüfer nur Glückwunsch und ich war happy. Ich wusste, es war keine Glanzleistung gewesen, aber ich hatte es geschafft, alles andere war mir egal. Mein Fahrlehrer war ziemlich sauer hatte ich den Eindruck, weil er genauso gut wie ich wusste, dass ich das besser kann aber naja.

So habe ich nun endlich meine Fahrerlaubnisbescheinigung „Begleitetes Fahren mit 17“ und freue mich schon auf meinen Geburtstag, wenn ich dann endlich auch alleine Fahren darf. Über meine ersten Fahrerlebnisse werde ich dann demnächst berichten, so viel sei verraten, die erste Fahrt ist schon gewesen und es lief alles gut. 🙂

Liebe Grüße von euerem (nun ab und an motorisiert unterwegs seiendem )

Monsterchen 😉

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Leere

So langsam begreife ich, was andere meinten, als sie mir erzählten, sie fielen nach dem Abitur in ein Loch. Ich habe das nicht für möglich gehalten, doch nun sitze ich nur knapp über dem Lavakern der Erde.

Es ist nicht mal so, dass ich nichts zu tun habe, einiges steht an, Führerschein, Abiball, Bewerbungen, Auftritte mit meinem Chor, aber trotz allem habe ich zu viel Zeit.

Ich kann mit Zeit nichts anfangen, ich brauche etwas zu tun. Natürlich kann ich auch jeden Tag aufs Neue das Haus von oben bis unten putzen. Bringen tut das aber leider nichts.

Jeder der dort noch ist, wird mich auslachen und dennoch ist es wahr: Ich vermisse die Schule. Vielleicht nicht jeden einzelnen Mitschüler, Lehrer oder den Unterricht, aber eindeutig einige dieser Personen und vorallem den Ablauf, die Struktur.

Morgens um 6:00 aufstehen, Sachen packen, verpennt duschen gehen, anziehen, fertig machen, immernoch im Halbschlaf losfahren, auf dem Weg wachwerden, mein Rad an meinem Stammplatz anschließen, auf Sebi warten, mit ihm schnacken (oder auch lästern 😉 ) und so weiter und so weiter und so weiter.

Aber das ist vorbei und sich daran zu gewöhnen, fällt mir sehr schwer. Mehr denn je bin ich auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, meines Lebens und je mehr ich nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass ich es machen sollte, wie Pierre-Anthon im Buch „Nichts“ von Janne Teller.

Dieses Buch haben wir vor zwei Jahren bei Frau Blümchen im Deutschunterricht gelesen. Pierre-Anthon hat eines Tages die Erkenntnis gehabt, dass nichts im Leben wirklich einen Sinn hat und ist fortan nicht mehr zur Schule gekommen, sondern hat auf einem Pflaumenbaum gesessen. Dieser Baum steht auf dem Weg zur Schule und er hat immerzu gerufen „Nichts hat einen Sinn!“ und mit Pflaumen nach seinen Mitschülern geworfen.

Wie es weiter geht, lass ich an dieser mal offen und sage nur es ist lohnenswert das Buch zu lesen, nur man sollte nicht zu zart besaitet sein.

Ja, es hätte im Moment etwas für sich, sich in einen Baum zu setzen und jedem, der vorübergeht, zu verkünden, dass das Leben doch keinen Sinn habe. Nur so einfach ist die Welt, die Realität ja leider nicht. Die Leere muss anderweitig gefüllt werden und hey, das ist immerhin schon was ich tun muss. Nur das „wie“ ist noch offen.

Ich verspreche, ich werde mich melden, wenn ich auch dieses Rätsels Lösung gefunden habe! 🙂

Liebe Grüße und bis denn,

euer Monsterchen 🙂

PS: Wenn ich demnächst Merkwürdiges  auf Latein verlauten lasse, ich darf das 😛 Habe heute die Bestätigung bekommen, dass ich mein KMK-Latinum bestanden habe!^^

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Organisation oder auch nicht

Da wir ja nun unser Abitur geschrieben haben, steht ja nun als „offiziell-schulisches“ Großereignis nur noch unser Abiball an, wo wir auch unsere Abiturzeugnisse bekommen werden. Ursprünglich wollten sich ein paar Leute aus dem Abikomitee, darunter Muffin, Teresa und ich, um die Organisation kümmern.

Nur so sehr wir uns auch bemühten und immer wieder Anfragen abschickten, es fand sich kein Veranstaltungsort, der für uns zeitlich und/oder finanziell passte. Dann als es langsam knapp wurde, watete Lola, eine Mitschülerin von uns, plötzlich mit einer, zwar nicht ideal gelegenen, aber aushaltbaren Lösung auf und nahm uns damit ungefragt das Zepter aus der Hand. Es war auch nicht nur ein Vorschlag, sondern als sie uns das mitteilte, hatte sie das mit den Verantwortlichen des Saales laut eigener Aussage schon fest ausgemacht. Über diese Eigenmächtigkeit war keiner glücklich, aber zumindest hatten wir nun etwas. Das war etwa Anfang Februar. Seither habe vorallem ich, aber auch andere, Lola immer wieder drauf angesprochen, dass wir das Angebot bzw. den Vertrag gerne mal in schriftlicher Form sehen würden. Sie erwiederte darauf nur, die Ansprechpartnerin der Location wäre ein wenig langsam und würde das demnächst schicken.

Seit gut Mitte März habe ich mich nicht mehr großartig um das weitere Geschehen in punkto Abiball gekümmert, weil mir meine Prüfungen wichtiger waren und ich mich auch nicht mehr zuständig gesehen habe, da Lola ja ihr Ding bisher allein gemacht und uns prinzipiell ausgeschlossen hat, indem sie uns keine bis ausschließlich unbrauchbare Infos lieferte.

Da nun langsam die Zeit fortschreitet und die Schulleitung konkret wissen will, wie der Ball und die Zeugnisausgabe ablaufen werden, wurde ich mit dieser Fragestellung von TheWhale angesprochen, da ich ja nach wie vor die Leitung des Abikomitees inne habe -leider- und deshalb die Ansprechpartnerin diesbezüglich bin.

Also habe ich meine Truppe wieder zusammengerufen, damit wir nun zumindest das Programm für den Ball erstellen können. Lola wollte sich daraus halten, weil sie zu viel anderes zu tun hat. Deswegen haben wir uns heute bei Teresa getroffen, um zusammen den Ablauf zu planen und zu organisieren.

Während dieses Treffens kamen viele Fragen auf, Fragen win denen wir davon ausgingen, dass Lola uns diese beantworten könnte. Beim Anruf bei Lola stellte sich aber raus, dass sie weniger Ahnung hatte als wir und der Gipfel der Unmöglichkeit war eigentlich, dass sich rausstellte, es existiert bis heute kein schriftlicher Vertrag oder ähnliches. Die Konditionen, die wir dann heute nach und nach dann rausbekommen haben, bringen uns immer neue Probleme, wo ich echt gespannt bin, ob und wie das klappt, diesen Abiball zustande zu bringen. Denn im Prinzip ist noch gar nichts organisiert und unsere Probleme sind, platt gesagt, die Finanzierung und die Zeit, womit wir nicht weiter sind als am Anfang des Schuljahres, außer dass jetzt die Zeit gegen uns arbeitet.

Mal sehen was aus diesem Hexenkessel wird, man darf gespannt sein.

Ich bin es auf alle Fälle!

Liebe Grüße

euer Monsterchen 🙂

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Jetzt habe ich Zeit

Jedenfalls theoretisch.

Es ist schon komisch, morgens wenn die Familie los muss, bekomme ich das nur im Halbschlaf mit und wundere mich, warum die so einen Krach machen, bis mein Hirn endlich auf Betriebstemperatur ist und mir verklickert, dass für alle anderen außer mir normaler Alltag angesagt ist.

Der generelle Nachteil an freier Zeit ist, dass dafür umso öfter bei mir das Radio läuft und ich dieses scheußliche Lied „Bilder im Kopf“ noch öfter als sonst hören muss. Grrrr, ich mag es nicht, genauso wenig wie Wespen in meinem Zimmer, wo auch immer die herkommen. Aber das nur am Rande und zurück zum Thema.

Also habe ich mir jetzt eine ToDoListe gemacht, die sogar kategorisiert ist, in Prioritäten eingeteilt: Priorität A möchte sofort erledigt werden, Priorität B hat ein wenig länger Zeit und Priorität C wird abgearbeitet, wenn ich Langeweile habe und die ersten beiden Kategorien leer sind (also prinzipiell nie oder die Sachen dann doch so wichtig werden, dass sie hochgestuft werden^^). Nervig an der Geschichte finde ich nur, immer wenn ich was erledigt habe und es abhake, fallen mir drei neue Sachen ein, die erledigt werden möchten.

Ansonsten ist so eine Struktur schon praktisch, dennoch stelle ich immer mehr fest, dass diese Welt zu spontan für meine Strukturen ist. Ständig läuft es anders als ich das plane. Da werde ich mich wohl dran gewöhnen müssen. Immerhin habe ich jetzt zumindest größere Zeitpuffer und kann mir die Zeit selbst einteilen.

Deswegen wird auch seit neuestem mein Kalender, den ich schon seit Anfang des Jahres auf meinem Schreibtisch liegen habe, nun endlich anständig genutzt. Praktischerweise ist da schon eine Zeitsklala an der Seite jeden Tages, das erleichtert den Überblick enorm. Der füllt sich immer weiter und es gibt interessanterweise in den nächsten Wochen nur wenig Tage, wo mal gar nichts steht.

Heute standen auch mehrere Sachen an, u. a. musste ich zur Schule – ich bin ja lange nicht da gewesen^^- denn ich musste meine Bücher abgeben, Muffin und ich mussten mit TheWhale was abklären und ich hatte mal wieder meine Nachhilfeschülerin. Natürlich folgten die Kommentare zu unserer Anwesenheit auf den Fuß. Herr Bleistift meinte wir müssten mal raus, er wüsste wie sehr man das brauchen würde, er war ja auch schon mal in der freien Wirtschaft tätig. Als wenn wir uns freiwillig unsere Freizeit dort um die Ohren schlagen würden. Ok, vielleicht ein bischen 😉

Naja, letztlich wurde ich von Herrn Volley auch gefragt, ob ich denn jetzt mir einen Job suchen wollen würde, weil ich nichts zu tun hätte. Dazu sagte ich ihm dann das ich dafür gar keine Zeit hätte, worauf er lachend erwiederte, dass generell Rentner, Arbeitslose und Kinder keine Zeit hätten und sich die Abiturienten da wohl einreihten. Ernst fügte er aber hinzu, dass er mir das zweifellos glaubt, da es bei seiner Tochter nicht anders gewesen ist.

So genug Zeit verschrieben für heute, ich stehe jetzt vor der großen Aufgabe zu entscheiden, was ich tue, bis ich zum Sport fahre. Faulenzen würde wohl darin enden, dass ich heute auch nicht mehr zum Sport komme, deswegen werde ich mich jetzt mal der lästigen Wäsche, die sortiert werden will, zuwenden.

So, nu ist hier erstmal Schluss, aber heute ist nicht alle Tage, ich komm‘ wieder keine Frage 😉

euer Monsterchen 🙂

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Mündliche Prüfung

Zwei Tage nach Latein kam dann noch die mündliche Abiturprüfung. Ich fühlte mich gut vorbereitet, war aber auch schon ein wenig prüfungsmüde, durch Latein musste ich halt fünf, statt wie die meisten, die nur vier machen mussten, Prüfungen ablegen. Aber die mündliche ist so oder so nochmal eine ganz andere Prüfung als die Klausuren, schon allein weil man einzeln geprüft wird. Man hat eine ganze Prüfungskommission die sich nur darauf fixiert, was man während diesen 20-25 min. von sich gibt. Meine Prüfung fand im Fach Philosophie statt, als Schwerpunkt war bei mir Anthropologie gesetzt und der Übergriff auf Staats- und Rechtsphilosophie vorgesehen. Beide Themen sind spannend, wenn auch nicht ganz einfach, weil man sich eben auch viel mit Originaltexten von Philosophen auseinandersetzen muss. Die tuen einem leider nicht den Gefallen und sagen präzise, was sie denken, wie der Mensch beispielsweise im Naturzustand wäre, sondern sind sehr sorgsam ihre Gedanken so umfassend wie möglich darzustellen, was nicht unbedingt zur Verständlichkeit beiträgt. Naja, ich wusste ja worauf ich mich einlasse und habe mich auch umfassend vorbereitet.Bis kurz vor der Zeit zu der ich im Vorbereitungsraum erscheinen musste, war ich auch noch total entspannt, habe noch meiner Nachhilfeschülerin zum x-ten Mal den Dreisatz erklärt und auch noch mit Mitschülern geschnackt.

Aber irgendwann kam auch bei mir das Adrenalin durch. Als ich den Text bekam, hatte ich erstmal für einen Moment einen totalen Blackout, ich wusste nichts mehr und es stieg leichte Panik auf, wer bin ich und wenn ja, wie viele? hätte ich nicht beantworten können. Das war aber auch nur einen Moment so, danach gings aber auch und ich konzentrierte mich auf den Text. Der hatte es in sich. Ich habe viel länger als ich dafür in Planung gehabt hatte gebraucht, den erstmal zu verstehen. Es waren die Hauptgedanken der Theorie der Gerechtigkeit von John Rawls. Eine Mischung aus hochtheoretischem Konzept und Geschwafel (Zitat von Frau Blümchen nach den Prüfungen von Muffin und mir). Naja, ich schaffte es gerade so mir für Aufgabe 1 (Grundgedanken darlegen) Notizen zu machen und für zwei (in Bezieheung zu anderen Philosophen setzen) mir ein ansatzweises Raster aus zwei Zeilen bestehend zu machen, da holte mich Frau Blümchen auch schon ab. Zur dritten (Realisierbarkeit beurteilen) konnte ich mir nicht mal mehr was handfestes überlegen aber, naja, wir leben ja in einer spontanen Gesellschaft (ähem).

Wir gingen zum Raum, wo TheWhale schon wartete, sie war in meiner Prüfung Vorsitzende, während Frau Blümchen mich prüfte. Außerdem waren noch Herr Brot als Protokollant und das Früchtchen (Herr Ostreidae) als Beisitzer mit in der Prüfungskommission. TheWhale schüttelte mir förmlich die Hand, fragte mich offiziell, ob ich mich gesundheitlich in der Lage sehe, die Prüfung abzulegen, das ist Vorschrift. Ich bejahte lächelnd und grüßte auch die anderen Anwesenden. Ich war angespannt aber wusste auch genau ich muss da jetzt durch. So begann ich dann mit meinem Vortrag zu den Aufgaben, hatte die ganze Zeit das Gefühl ich würde viel zu wenig sagen und hatte auch schwere Befürchtungen, ob Frau Blümchen überhaupt verstand, was ich von mir gab. Was mir ein wenig half, war, dass Frau Blümchen auf ihrem Zettel immer mal wieder die Minuten aufschrieb, dadurch weiß ich auch, dass ich ca. 13 min erstmal ununterbrochen redete, was den Vorgaben für den Vortragsteil (Ca. 11-15 min.) ganz gut gerecht wurde. Danach stellte Frau Blümchen noch einige Fragen, wobei sie mich immer wieder ein wenig auf den Text hinschubste, was ich ansatzweise aufgriff, um mich dann wieder zu meinen bekannten Philosophen zu flüchten, einfach weil ich Angst hatte, was falsches zu sagen, denn ich bin nicht sicher gewesen, ob ich die Gedanken von Rawls richtig verstanden habe. Naja, nach 25 min. war dann Schluss und ich wurde rausgeschickt, damit die Kommission über meine Note beraten konnte.

Das war echt hart, denn die Wände sind so dünn in unserer Schule, dass ich jedes Wort auch durch die geschlossene Tür verstand. Ein wenig abgelenkt wurde ich durch Herrn Dorf, der mich eigentlich nach meiner Prüfung noch in der Quarantäne hätte beaufsichtigen sollen und deshalb vor dem Raum auf mich wartete, da Muffin nach mir die gleiche Prüfung absolvieren musste und wir uns deshalb nicht treffen sollten. Dazu kam es aber gar nicht mehr denn die Kommission brauchte sehr lange für die Notenfindung, etwas mehr als 2o! min. Das wurde von Herrn Dorf insofern kommentiert, alsdass er mir genau sagen könne, warum das so lange dauert. Seiner Meinung nach liegt das nur an einer Person: Herrn Brot, dass könne er daher sagen, wie er ihn immer erlebt, wenn er ihm im Lehrerzimmer trifft. Wäre ich nicht so angespannt gewesen, hätte ich wohl sehr gelacht, so beließ ich es bei einem Schmunzeln. Dann endlich holte TheWhale mich wieder rein und Frau Blümchen bat darum zuerst ein paar Worte sagen zu dürfen, bevor TheWhale mir das Ergebnis erläutert und verkündet. Sie gratulierte mir zu meiner Prüfung und sagte, dass ich es toll gemacht habe. Dann erläuterte mir TheWhale, was sie im Einzelnen gut fanden, was ich hätte besser machen können, aber das habe ich nicht mehr richtig in Erinnerung, ich wartete auf meine Note und ich weiß nur, dass als der Satz kam „Und deshalb haben wir dir 14 Punkte gegeben!“, bei mir nur noch Strahlen möglich war, es fielen Steine deren Masse man nicht beschreiben kann und ich war einfach nur noch glücklich. Danach wurde mir dann noch von Frau Blümchen, TheWhale und dem Früchtchen gratuliert und dann ging ich auch erstmal. Auf dem Weg nach unten traf ich noch Mr. Suit, der mir auch im Vorbeigehen gratulierte, als ich dann nach draußen trat, wartete dann noch Herr Dorf, der mein Ergebnis wissen wollte und mir ebenfalls gratulierte. Lustig war auch, als plötzlich ein Fenster des Lehrerzimmers aufging und Herr Löw, der im Vorbereitungsraum Aufsicht gemacht hatte, rausguckte und mir dieselbe Frage stellte und ebenso reagierte 😀

Dann mussten natürlich erstmal ein paar SMS geschrieben werden und auch einige Telefonate geführt werden. Ich war währenddessen noch total überwältigt. Nach einiger  Zeit ging ich dann wieder hoch, um auf Muffin zu warten, die gerade Prüfung hatte, ich hoffte, ihr ein wenig beistehen zu können während der Warterei auf die Note, denn die eigenen Gedanken sind echt das schlimmste in der Zeit nach meiner Erfahrung. Sie kam raus aus dem Prüfungsraum und meinte auch erstmal, sie hätte das ja total schlecht gemacht. Ich versuchte sie zu beruhigen, denn auch wenn ich nicht dabei war, konnte ich mir einfach nicht vorstellen, dass sie das nicht hinbekommen hatte, auch wenn der Text schwer war, sie hatte ja den gleichen wie ich. Zwar konnte ich sie nicht wirklich überzeugen, aber ich denke, es war trotzdem ganz gut, dass ich mich entschieden hatte, nicht unten zu warten bis alles vorbei war. Als sie dann wieder reingerufen wurde, lauschte ich unverschämterweise ein wenig des drinnen gesprochen und meine Annahme bestätigte sich. Die Kommission war baff von dem was Muffin abgeliefert hatte und sie bekam 15 Punkte. Kurz danach kam dann von Frau Blümchen der Satz „Na dann holen wir mal Monsterchen rein, damit die beiden zusammen feiern können.“ Sie holte mich rein und ich blieb noch einen Moment in der Tür stehen, bis alle Muffin gebührend gratuliert hatten und dann fielen wir uns um den Hals. Ich merkte förmlich, wie von Muffin genauso die Anspannung abfiel, wie bei mir kurz vorher. Anschließend quatschten wir noch ein wenig mit Frau Blümchen und waren dann noch bei Mr. Suit, mit dem wir auch noch kurz redeten. Der wollte uns fast rausschmeißen, meinte zu uns, wir sollten doch endlich flügge werden, püüüüh. Der wird uns garantiert schon vermissen 😀

Letztlich trieben wir uns noch eine ganze Weile an der Schule rum (wie immer^^) bis wir dann doch noch Eisessen gingen.

Ich war den restlichen Tag einfach nur glücklich.

Es grüßt euch

euer Monsterchen 🙂

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Frei

Wusch…..

Habt ihr’s gesehen? Das waren die letzten Wochen bis Monate. So genau weiß ich das nicht. Es war ein wenig wie aus einem Traum, aus dem man aufwacht, je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr verschwimmt die Erinnerung. So ging es mir jedenfalls gestern.

Gestern, das war Tag 1 nach meiner Schulzeit, die Prüfungen liegen hinter mir und jetzt geht das große Abenteuer erst richtig los. In der nächsten Zeit werden viele Entscheidungen von mir verlangt, die meisten davon werden mir sehr schwer fallen und eigentlich will ich sie auch nicht treffen müssen, aber wat mut dat mut. Aber darüber werde ich euch in einem anderen Artikel berichten.

Jetzt will ich erstmal versuchen, euch ein wenig aus den letzten Wochen zu erzählen:

Also bis vor den Ferien waren dann auch die letzten Vorabiklausuren geschrieben, einige gabs auch vorher schon zurück, mit den Ergebnissen konnte ich zufrieden sein. Dann war ich in den Ferien eine Woche in Osttirol zum Snowboard fahren, das war eine Jugendreise und ich hatte sehr viel Spaß und ich bin, entgegen der Befürchtungen einiger Leute, heile wiedergekommen.

Nach Ostern war dann wieder „Schule“ angesagt. Theoretisch sollte noch gut anderthalb Wochen „normaler“ Unterricht nach Plan stattfinden. Praktisch war es das aber nicht mehr. Erstens, war ich teilweise anderweitig halbschulisch beschäftigt, was mir dann auch eine Befreiung brachte, um die ich gewiss nicht traurig war. Zweitens war in dieser Zeit auch unsere Mottowoche. Also liefen wir nicht nur jeden Tag anders verkleidet rum, sondern übertrugen unsere Kostüme auch teilweise auf den Unterricht, was nicht unbedingt dazu beitrug, dass sich auf den Unterricht konzentriert wurde. Am Montag war Asi/Bad Taste angesagt, ja, ich sah für meinen Geschmack sehr schlecht aus. Am Dienstag waren dann Kindheitshelden dran und ich lief sehr blau durch die Schule und habe damit auch jemanden ziemlich erschreckt. Nein, ich habe nicht getrunken, ich war ein Krümelmonster und hatte natürlich auch stilecht Kekse dabei (was meine Entchenkinder ganz toll fanden). Deswegen nannte mich Ms. Smile auch den ganzen Tag nur Cookiemonster^^. Der nächste Tag stand unter dem Motto Vergangenheit und Zukunft und ich war ein Marsianer, denn die werden demnächst die kümmerlichen Erdlinge auslöschen und die Erde übernehmen ;). Dazu nutzte ich, wie auch schon für Krümelmonster, meine Theaterschminke und so ziemlich alles an Haut was an diesem Tag sichtbar war, war grün. Passend dazu hatte ich auch farbiges Haarspray. Als Frau Blümchen mich morgens traf, hat sie sich total erschrocken, dass tat mir echt leid. Donnerstag war dann Geschlechtertausch dran, wo Herr Guetta echt ein Hingucker war, er hatte von Frau Rock ein Kleid und Zöpfe verpasst bekommen, ich war im Anzug und natürlich mit Schnurrbart unterwegs. Abends war dann Null-Nacht-Feierei angesagt und da war das Motto dann „A“, irgendetwas was mit A anfängt. Mich haben alle für einen Arzt gehalten, weil ich ganz in weiß angezogen war, dabei wollte ich eigentlich eine Antikerin darstellen sollte. Irgendwann habe ich aber aufgegeben das zu erklären und einfach nur noch genickt wenn jemand fragte ob ich ein Arzt wäre. Die Nullnacht hat mir wider Erwarten echt Spaß gemacht und Muffin, ich und noch ein paar andere haben die Nacht durchgemacht. Am nächsten Tag hatten wir beide noch 7 Stunden prüfungsvorbereitenden Unterricht bis halb drei. Ich glaube, ich war noch nie so müde in der Schule. In einer Freistunde haben Muffin und ich in einem kleinen Lehrerkonferenzraum mehr oder minder eine gute Stunde geschlafen, Mr. Suit hatte uns den Raum ohne Nachfrage auf unsere Bitte aufgeschlossen, wofür ich echt dankbar war. In der letzten Stunde hatten wir Philosophie und wollten noch einen Filmausschnitt gucken. Ich habe allerdings den Fehler gemacht, und den Kopf auf dem Tisch abgelegt. Viel habe ich vom Film nicht mehr mitbekommen. Das war das erste Mal in meiner Schulzeit, dass ich richtig im Unterricht, wenn auch nur kurz, geschlafen habe. Lag vielleicht auch daran, dass ich Donnerstag zwischen Schule und Nullnacht noch drei Stunden beim Sport gewesen bin. Ich war jedenfalls fertig. Trotzdem war ich auch am Freitagabend noch beim Sport, aber das war nur noch mechanisch abarbeiten, als aktiv mitdenken. Spaß hat die ganze Geschichte trotz aller Anstrengung gemacht und ein weiterer Haken konnte auf der Liste derjenigen unsinnigen Dinge, die man in seinem Leben gemacht haben sollte, gemacht werden. 😀

Aber nun wurde es ernst. Am Montag gab es die Qualifikationsbögen, auf denen steht ob man zur Abiturprüfung zugelassen ist, und die Zeugnisse für das Halbjahr Q2.2. Mein Zeugnis war zufriedenstellend und zugelassen bin ich, oh Wunder, auch. Ansonsten hätte mich Mr. Suit erstens schon vorher informiert und mir außerdem tierisch die Ohren langgezogen. Ein paar Tage später gings dann auch los mit den Abiprüfungen, zuerst stand Deutsch an, für mich glücklicherweise nicht. Weiter gings dann mit Mathe, was dann auch für mich galt. Ich hatte so meine Befürchtungen, was die Klausur anging, weil ich mit der Trigonometrie zum Beispiel einfach nicht grün wurde. Als Herr Hastig uns dann aber morgens die Klausuren austeilte und mir strahlend verkündete „keine Trigonometrie“ war ich happy. Außerdem gabs von ihm auch noch jeweils einen kleinen Glücksbringer für seine Prüflinge (Timon, Muffin und ich). Der bestand, wie es sich für einen Schokoholiker gehört, natürlich aus Schokolade. Fand ich gut 🙂 Die Klausur ist gefühlsmäßig gut gelaufen und ich war danach total entspannt. Als nächstes stand Englisch am nächsten Tag an und da war klar, es steht und fällt mit dem Text, aber ich kann nur sagen, Glück gehabt, es ging ganz gut. Auch von Ms. Smile gabs einen kleinen Glücksmarienkäfer, wobei meiner ein Maikäfer war.^^ Dann hatte ich ein paar Tage Pause bis Bio anstand. Nach dieser Klausur hatte ich nicht das beste Gefühl und ich gehe davon aus, dass ich deutlich unter meinen Möglichkeiten geblieben bin. In der Vorabiklausur habe ich mir die Latte mit 14 Punkten auch sehr hoch gehängt, aber ich wusste, dass ich vom Vorwissen eigentlich keine Sorgen machen muss. Es waren auch eher die Aufgabenstellungen, die mir an einigen Stellen Probleme gemacht haben.

Damit waren dann die schriftlichen Abiprüfungen für mich abgeschlossen und mir bleibt nur noch mit leichter Anspannung auf den sechsten Juni zu warten, denn da bekommen wir die Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen mitgeteilt (und ob wir unser Abitur bestanden haben, aber das steht für mich außer Frage, da ich selbst wenn ich alle Prüfungen nur mit der Mindestpunktzahl bestehe, noch einen Schnitt von 2,5 haben würde). Für mich war das Geschreibe aber trotzdem noch nicht abgeschlossen, denn ich hatte noch ca. eine Woche später meine Latinumsprüfung zu schreiben. Dabei war es völlig egal, wieviele Punkte ich erreiche, solange es mehr als 5 sind, damit hatte ich bestanden. Aber nach der letzten Lateinklausur hatte ich meine Zweifel, ob ich das schaffe. Bis Anfang dieses Schuljahres war ich immer eine Einserschülerin in Latein gewesen, habe auch durchaus mal 15 Punkte geschrieben. Das hat sich in diesem Schuljahr drastisch geändert, im ersten Halbjahr waren es schriftlich noch 6 Punkte, im zweiten nur noch gerademal 4. Ehrlicherweise sei gesagt, ich hatte auch keine Motivation mehr etwas für Latein zu tun, ich habe mich nur noch der Pflicht halber zum Unterricht gequält und war gewiss nicht böse, wenn ich aus irgendeinem Grund mal nicht mittwochs von 17:00-18:30 in der Schule hocken konnte. Am Tag vor der Prüfung haben wir noch einmal Unterricht gemacht, sind ein paar Basics durchgegangen, da habe ich das erste Mal seit über zwei Monaten mal wieder meine Lateinsachen angefasst, aber in diesen zwei Stunden hatte ich das Gefühl mehr verstanden zu haben, als im ganzen Jahr davor. Am nächsten Tag in der Prüfung war ich dann auch ganz entspannt und habe das erste Mal ganz bewusst Satzkonstruktionen erkannt und auch erkannt übersetzt, was wir theoretisch seit über 1 1/2 Jahren gemacht haben. Naja, ich gehe mal davon aus, dass ich das bestanden habe. Wissen werde ich das am sechsten Juni, wenn ich auch die anderen Ergebnisse bekomme.

Natürlich musste ich auch noch eine mündliche Prüfung ablegen, darüber gibts später einen ausführlicheren Bericht. 🙂

Bis dahin verbleibe ich

euer Monsterchen 🙂

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Zum Freuen

Obwohl ich eigentlich lernen müsste, muss ich mir kurz die Zeit nehmen, euch ein klein wenig über den heutigen Tag zu berichten, denn sonst entfällt mir das wieder und das wäre echt schade.

Heute war der erste Tag seit 6!! Wochen an dem ich endlich wieder ohne Krücken zur Schule konnte. Interessanterweise war ich trotzdem genauso früh da, obwohl ich mit dem Fahrrad gekommen bin – wenn ich mit dem Auto gebracht wurde, mussten wir immer schon um vor halb acht da sein, weil meine Mutter zur Arbeit musste -, was aber nicht so schlimm war, denn Sebi, kam auch wie gewohnt sehr früh und so standen wir dann vor der Schule und quatschten, wie eigentlich jeden Morgen.

Das besondere an Heute war aber, dass mich die ganzen Lehrer nicht nur wie gewöhnlich freundlich grüßten, sondern fast alle blieben erstmal kurz stehen, guckten mich etwas schief an und freuten sich, dass ich wieder ohne Krücken unterwegs bin. Meine Wuk-Lehrerin aus der 5./6. Klasse hat mich sogar erstmal umarmt, das fand ich total süß. Was ich auch ganz cool fand, war die Reaktion von Frau Neon: In den letzten Wochen hat sie Sebi und mich oftmals schon vor der offiziellen Zeit mit ins Schulgebäude genommen, so nach dem Motto, mit den Krücken braucht man ja sowieso länger für die Treppen, in Wahrheit weiß ich aber ganz genau, dass das nicht der einzige Grund war. Naja, heute, da hatte ich ja keine Krücken mehr, hat sie uns halt trotzdem gefragt, ob wir mit rein möchten, auch wenn ich keine „Unterarmgehhilfen“ (umständlicher kann man es echt nicht ausdrücken, nur sie meinte immer mich würde das Wort Krücken stören) mehr brauche. Zur Ausnahme habe ich heute aber höflich abgelehnt, weil ich weiß, dass Sebi das immer gar nicht will und nur mir zuliebe immer mit reingekommen ist.

Nebenbei habe ich bei Frau Neon dann heute Morgen auch noch die letzte Geschichtsklausur meines Lebens geschrieben und mein Gefühl ist nicht mal soo schlecht 😀

Alles in allem fand ich den Tag heute echt schön, den es ist doch nett, wenn man von so vielen Leuten zur (theoretischen) Genesung beglückwünscht wird und die sich dann auch wirklich darüber freuen. 🙂

Liebe Grüße

euer Monsterchen

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Zeit, wenn man keine hat

Ich weiß, ich weiß, es ist länger her, dass ich mich zuletzt gemeldet habe. Absolutely shame on me, I take it.

Aber es passiert so viel im Moment, ich weiß nicht mehr wo mir der Kopf steht. Der Entspurt bis zum Abi wird immer stressiger, privat schlägt die Welt auch grade Purzelbäume und bei mir gehts gesundheitlich auch mehr ab als auf in letzter Zeit. Aber der Reihe nach:

Da ich ja nun direkt aufs Abi zusteuere, stehen momentan die letzten Klausuren an, unter anderem auch die Vorabiklausuren in den schriftlichen Prüfungsfächern. Das sind bei mir Englisch, Biologie und Mathe. „Vorabi-“ heißt in dem Fall, dass die Prüfung unter Abiturbedingungen geschrieben wird, also genauso lang und mit den zentralen Anforderungen. Leider ist unser Halbjahr diesmal so kurz – es geht ja nur bis zu den Osterferien – dass der Klausurenplan leider so aussah, dass wir beide LK-Klausuren in einer Woche schreiben mussten. Am Dienstag 300 min. Englisch und am Freitag 240 min. Biologie. Das war echt anstrengend, vorallem da Bio mit den Themen Neurobiologie und Ökologie sehr lernintensiv ist. Aber überstanden habe ich es trotzdem und obwohl ich nicht das beste Gefühl nach den Klausuren hatte, bin ich erleichtert. Denn erstens habe ich Englisch schon zurück und ich habe 12 Punkte und zweitens sind jetzt die Hammerklausuren weg, denn Mathe sind „nur“ 180 min. Apropos Mathe: Eigentlich ist es so, dass man in diesem Halbjahr nur noch eine Klausur schreibt und die Leute, die sich schriftlich prüfen lassen, müssen die Klausur, die der Kurs regulär schreibt nicht mitschreiben, da sie ja noch ihre Vorabiklausur schreiben müssen.

Allerdings liegt die Betonung hier auf „Eigentlich“. Herr Hastig hat nämlich entschieden, dass er möchte, dass auch die Prüflinge die reguläre Klausur mitschreiben und hat sich das von Mr. Suit absegnen lassen, sodass ich dann letzte Woche spontan doch die reguläre Matheklausur mitschriebne musste. Theoretisch wäre mir das egal, wenn er diese Klausur einfach als Übung für uns gemacht hätte. Aber nein, er möchte die normal werten und die Note mit in die Gesamtnote einrechnen. Jetzt befürchte ich, dass genau das am Ende meine Note runterzieht, da ich die Klausur aller Vorraussicht nach ziemlich verhauen habe, wohl auch weil ich den Tag vorher krank war und das ärgert mich schon irgendwie.

Privat geht es bei mir gerade drunter und drüber. Ich überwerfe mich fast täglich mit meinen Eltern und meine Schwester ist auch nicht grade einfach, denn sie kommt gerade ziemlich in die Pubertät und das macht ihr mehr Schwierigkeiten, als sie wegstecken kann.

Zusätzlich waren die letzten sechs Wochen davon geprägt, dass ich nur durch die Gegend krüppeln konnte, denn ich musste auf „Unterarmgehstützen“ laufen, da ich umgeknickt war und mir dabei den Bandapparat im linken Knöchel kaputt gemacht habe. Deswegen musste ich erstens fast überall hingefahren werden, weil ich anfangs nicht mal den Fuß aufsetzen konnte und dadurch nur kurze Strecken überhaupt laufen konnte, wofür ich dann immer die dreifache Zeit brauchte. Zweitens war es auch logistisch immer wieder aufs Neue eine Herausforderung, denn ich brauchte beim Laufen ja Hände und Arme zur Fortbewegung, konnte also nichts mal eben von a nach b bringen und war es nur meine Wasserflasche aus der Küche mit zur Schultasche zu nehmen. Und Drittens musste ich wegen meiner „Rennstelzen“ (So nannte der Pfleger im Krankenhaus meine neuen Gefährten ;D ) auch meine sportlichen Aktivitäten massiv einschränken, was weder meiner Laune noch meiner Kondition zuträglich war. Ich merkte relativ fix, dass sich mein Kreislauf absolut über den fehlenden Sport freute, er rauschte immer wieder in den Keller, beim Arzt hatte ich einen Blutdruck von 90/55 und auch in der Schule wäre ich einmal fast umgekippt.

Das fand ich eigentlich am schlimmsten an diesem ganzen Mist, denn dadurch machen sich jetzt Leute sorgen um mich, die das überhaupt nicht sollen. An dem Tag hat Frau Neon mich nach Hause gebracht und Frau Blümchen hat Muffin über mich und meinen Gesundheitszustand ausgefragt und Muffin hat mich am nächsten Tag auch erstmal ins Gebet genommen. Seither habe ich versucht mich zusammenzureißen, denn auch wenn ich mich nicht 100-prozentig fit fühle, heißt das nicht, dass ich krank bin oder man sich Sorgen um mich machen muss, oder noch schlimmer, mich darauf hinweisen muss, dass ich ja in letzter Zeit so krank aussehe und wirke. Mir geht es gut! Es muss sich keiner um mich Sorgen machen! Jetzt bin ich glücklicherweise meine Krücken los und kann wieder „normal“ zum Sport und überhaupt, damit ist dieses Theater hoffentlich gegessen.

Theoretisch hätten das gut 6-7 Artikel werden können, aber da mir die Zeit dazu fehlt und ich euch nun nicht komplett in der Luft hängen lassen wollte, dachte ich mir schreibe ich erstmal eine längere Zusammenfassung und vielleicht schaffe ich es in den Ferien ja nochmal die ein oder andere Geschichte in einen eigenen Artikel zu stecken.

So mit dem Artikel ist jetzt schluss für heute, aber ich komm wieder keine Frage 😉

Liebe Grüße,

euer Monsterchen 🙂

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Meine Entchenkinder

Vor einiger Zeit hat Muffin ja  schon mal über die Entenmama berichtet. Die kleenen Entchen dieser lieben Entenmama Frau Neon, die sich inzwischen mit Türen abschließen vor ihnen zu retten versucht ;), haben inzwischen auch mich kennengelernt. Frau Neon bat mich nämlich, Sie bei ihrer Pausenaufsicht zu begleiten, da sie noch kurz etwas mit mir besprechen wollte und da draußen Schnee lag, Sie ganz dringend Aufsicht machen müsste, damit sich die Rabauken nicht gegenseitig einseifen etc, und vier Augen sehen bekanntlich ja sowieso mehr als zwei und ich glaube, Sie wollte einfach nur nicht allein in der Kälte stehen. Also wurde aus mir der Hilfssheriff und nach ca. 5 min und gefühlten 100x Mittelstufenjungs verklickern, dass der Schnee auf dem Boden zu bleiben hat, kamen die kleenen Entchen um die Ecke geschlendert. Ich erblickte sie zuerst und fing schon an zu grinsen woraufhin Frau Neon sich kurz umdrehte, um dann wieder zu mir gewand, seufzend die Augen zu verdrehen. Wir führten dann eine sehr angeregte Konversation über Taschengeld und als es zur Pause gongte, mussten Frau Neon und ich die Kleenen fast reinschieben, draußen ist es ja soooo schön…

Das war die erste Begegnung.

Ein paar Tage später wurde ich von einer der Kleenen, Emily bzw. Emmi auf dem Fahrradparkplatz angesprochen und gefragt, wie ich heiße und in welche Klasse ich gehe. Ich antwortete ihr leicht verwundert und sie fing an mir zu erzählen, ihr Bruder hat auch gerade Abitur gemacht.

Es war wirklich süß und diese kleinen Konversationen zwischen Tür und Angel haben sich dann über mehrere Wochen zu immer längeren Gesprächen entwickelt. Gleichzeitig ist auch der Anhang, der dabei steht, immer größer geworden.

Inzwischen habe ich schon regelrecht den Eindruck, dass Emmi mich in den Pausen sucht. Das finde ich auch ganz niedlich. Das habe ich auch Frau Neon neulich erzählt, die mich fast ein wenig auslachte, nicht das sie was gegen die Kleenen hat, aber ich kann sie durchaus verstehen, wenn sie mal ihre Ruhe braucht, wenn sie gerade 30 Sechstklässler eine Doppelstunde lang „ertragen“ musste. Auch deswegen habe ich nichts dagegen mal Entenmama zu spielen, ich fand das gerade die letzten Tage sehr erfrischend die Kleenen mal ne zeitlang um mich zu haben. Die freuen sich über die kleinen Dinge schon so herzerfrischend, das ist echt schön.

Weil ich im Moment auf Krücken laufen muss, habe ich als Oberstufenschülerin das Privileg, einen eigenen Fahrstuhlschlüssel in meinem Besitz zu haben. Irgendwann letzte Woche habe ich die ganze Truppe meiner Kleenen mal mitfahren lassen, das war für die ein richtiges kleines Abenteuer, denn der Fahrstuhl ist nicht gerade groß und auch nicht gerade gut ausgeleuchtet, von der Akkustik und den nicht geölten Scharnieren mal zu schweigen. Seither habe ich sie schon mehr als einmal nicht ganz legal in den großen Hofpausen mit rein und in die oberen Stockwerke genommen. Dort habe ich ihnen unter anderem den einen oder anderen Tipp gegeben, wie man am Besten (an  den Lehreraufsichten vorbei) in den Pausen ins Schulgebäude kommt und wo man dann am sichersten ist, ohne Gefahr zu laufen, entdeckt und bestraft bzw. rausgeschickt zu werden. Traditionen wollen schließlich am Leben erhalten werden. 😉

Emmi habe ich irgendwie richtig ins Herz geschlossen, auch weil sie so herzlich und manchmal auch absolut direkt ist. 🙂

Bis demnächst

euer Monsterchen 🙂

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Berufsberatung

oder auch Zeitverschwendung à la TheWhale.

Los ging es damit, dass Frau Neon am Ende der Geschichtsstunde meinte, wir hätten ja jetzt Berufsberatung, deshalb hätte sie nur eine Stunde für den DeutschLK vorbereitet. Dafür erntete sie kollektiv-verwirrte Blicke. Uns hatte niemand etwas gesagt, aber das muss an unserer Schule nicht unbedingt was heißen. Ich wollte nach Geschichte sowieso kurz zum Lehrerzimmer, weil ich nochmal in Ruhe auf die Sportwahlaushänge gucken wollte – da ich Frau Rock in der nächsten Stunde gehabt hätte, war ich die Ruhe selbst, ich würde trotzdem nicht zu spät kommen – Muffin und Anouk folgten mir nach unten. Da trafen wir erst mal auf unseren Stundenplaner, der mich fragte ob ich zufrieden wäre. Da ich ihn wohl etwas dusselig anguckte, meinte er, die Lösung wäre eigentlich ganz einfach in den Stundenplan zu integrieren gewesen. Da machte es klick und ich setzte ihn dann erstmal in Kenntnis, dass wir noch gar nichts diesbezüglich wussten. Er überbrachte uns dann die frohe Botschaft, dass wir als einzelner Kurs bestehen bleiben würden, unsere Stunden sich nicht ändern würden, mit Ausnahme einer Stunde, die ganz wegfällt, die Schienen liegen bleiben würden und Mrs. Smile uns übernehmen würde.

Prinzipiell die beste Lösung der Auswahl an Lösungen die im Raum standen. Ich persönlich knabber aber immer noch dran, dass Herr Frettchen jetzt einfach wieder weg ist. Den hab ich heute aber auch noch getroffen, ihm ein frohes neues Jahr gewünscht, ihm erzählt, wie die Schulleitung das Problem nun gelöst hat und noch kurz mit ihm geschnackt. Aber zurück zu heute morgen. Als wir dann da standen, uns freuten, dass wir als Kurs so blieben, kam TheWhale vorbei und meinte wir sollten ihr unauffällig folgen, wir sollten uns ja jetzt auch zur Berufsberatung einfinden und sie wollte dem Herren gerade den dafür angesetzten Raum zeigen. Dem konnten wir uns ja schlecht widersetzen, also folgten wir ihr mehr oder minder, ich machte noch eine Detour über den Computerraum, wo mein Biokurs weilte und sammelte dort unterwegs die restliche Truppe ein.

Nachher im Raum versammelt gabs ne kurze Einführung von TheWhale, die den Raum verließ mit den Worten „Der Herr soll euch jetzt mal beibringen, was ihr ja eigentlich eh schon wisst und macht.“, das konnte ja lustig werden. Erwartungsgemäß war es langweilig, was aber auch die Atmosphäre im Raum recht deutlich spiegelte und auch dieser Referent merkte. Nach der ersten Stunde sollte eigentlich ein anderes Profil kommen, das war uns und denen jedenfalls gesagt worden. Der Referent hatte andere Informationen und zwar sollte er angeblich zwei Stunden mit uns machen. Das gab dann in der Pause zwischen den Stunden ziemliches Chaos. Während der Pause, bin ich erstmal kurz zu Frau Rock gegangen um ihr zu sagen, dass wir wohl nicht mehr zum Unterricht kommen würden, weil organisatatorisch wiedereinmal nichts eindeutig war und wir erstmal noch beschäftigt waren. Auf dem Rückweg ging ich auch noch am Raum des DeutschLK vorbei, weil mir eingefallen war, dass Frau Neon ja auch auf ihre DeutschLKlerInnen warten würde, teilte ihr das gleiche mit und machte mich entgültig auf den Rückweg. Allerdings erst nachdem ich ihrem Wunsch entsprochen hatte und die Tür wieder ganz zu gemacht hatte. Ja, sie saß in einem Klassenraum, ganz allein, laß ein Buch, was sie auch schon in Geschichte getan hatte, wie mir da schon aufgefallen war und trank wie immer ihren Tee.

Wieder im Raum war immer noch total Chaos und irgendwann ging der Referent dann selber Richtung Verwaltungstrakt, was aber wohl vergebene Müh war, denn als er nach gut 10 min zurückkehrte, war er wohl etwas verstimmt und hatte auch keine neuen Informationen erlangen können. Tjaja, schlussendlich gingen wir dann, weil wir eh in 10 min Pause hatten und ließen das andere Profil beim Referenten. Unsere LK-Stunden waren ja eh fast zu Ende, Frau Neon schon weg, wir sahen sie nur noch auf der Treppe Richtung Ausgang verschwinden.^^ Ich habe mich noch kurz mit Frau Rock über meine Biohausaufgabe unterhalten und dann war auch gut und danach stellte ich nur recht trocken fest: Das Thema der Berufsberatung war schwerpunktmäßig effektives Zeitmanagement. Das hier war ein Paradebeispiel wie das nicht geht.

Später habe ich nochmal auf dem Flur TheWhale getroffen. Natürlich fragte sie mich, wie ich die Veranstaltung denn gefunden hätte. Ich habe ihr diplomatisch verpackt erklärt, dass es bessere Wege gibt, Schüler zu langweilen oder ersatzweise einzuschläfern. Sie ließ durchblicken, dass sie von dem Referenten wohl auch nicht allzu begeistert gewesen war.

Für heute verabschiede ich mich, auf mich warten diese lästigen Kletten, die sich Hausaufgaben nennen, die wollen unbedingt bis morgen noch erledigt werden. Ich gehe mich mal um diesen Sack Flöhe kümmern. 😉

Liebe Grüße

euer Monsterchen 🙂

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